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Vom Charakter her ist der Dobermann durchaus freundlich und anhänglich. Normalerweise ist er auch Kindern gegenüber aufgeschlossen. Am liebsten hätte ein echter Dobermann seinem Rudel, bestehend aus Herrchen oder Frauchen und eben deren Kinder, ständig um sich herum. Er ist gerne mit dabei. Alleine gelassen werden mag er ebenso wenig wie eingesperrt werden. Ist der Dobermann unterbeschäftigt, wird er vernachlässigt, dann kann er allerdings unerwünschtes Verhalten zeigen und auch einen aggressiven Charakter entwickeln. Leider ist das Bild des Dobermann von solchen vernachlässigten Hunden inzwischen geprägt und so findet sich diese Hunderasse teilweise auch als Listenhund wieder.

Ein Anfängerhund ist der Dobermann nicht. Er braucht eine konsequent-liebevolle Erziehung.

Zurück aber zu Wesen und Charakter des Dobermanns. Er ist nicht nur anhänglich und treu, sondern auch aufgeschlossen und neugierig. Das kann auch dazu führen, dass er vor lauter Tatendrang sein Herrchen oder Frauchen erst einmal vergisst.

Wie viele aus dem Fernsehen ja wissen (Magnum, Apollo und Zeus, die Dobermänner, die dem Privatdetektiv das Leben schwer machen), sind Dobermänner gute Wachhunde und auch Schutzhunde. So eingesetzt zeigten diese Fellnasen ein unerschrockenes Verhalten und auch den Willen, das eigene Revier (und damit eben auch häufig das Eigentum ihres Herrchen bzw. Frauchen) zu schützen und vor allem auch zu verteidigen.
Der Dobermann hat dabei eine mittlere Reizschwelle.
Neben Mut und Unerschrockenheit ist dem Dobermann auch Arbeitswille und Einsatzbereitschaft zu eigen.